Grubenwassergeothermie – historische, bergbauliche Infrastrukturen für die Wärmegewinnung nutzen
Das Internationale Geothermiezentrum Bochum und Fraunhofer IEG veranstalteten am 6. Februar 2026 in Bochum einen Workshop zur Grubenwassergeothermie. Zur Eröffnung konnten mehr als 50 interessierte Teilnehmer begrüßt werden. Es folgten fünf Impulsvorträge, die sich mit mit den verschiedensten Projekten der Bergbaufolgenutzung, Grubenwassergeothermie, technischen und rechtlichen Fragestellungen auseinander setzten. In der anschließenden Diskussionsrunde bestand die Möglichkeit dazu Meinungen, unterschiedliche Perspektiven, Chancen und Risiken des Themenfeldes auszutauschen. Der Zugang zu einem gefluteten Bergwerk und die Besichtigung des Bohrplatz am Technischen Zentrum der Ruhr-Universität im Rahmen eines aktuellen Projektes bildete den Abschluss.
Programm 06. Februar 2026
Workshop „Grubenwassergeothermie“
ab 10:30 Uhr Ankunft und Anmeldung
10:45- 12:15 Begrüßung durch Prof. Michael Rath, Dr. Bodo Lehmann und Dr. Florian Hahn
Vorträge
Stefan Klein (Fraunhofer IEG)- Zugang zu gefluteten Bergwerken: Der Einsatz von Bohrtechnik am Beispiel des PUSH-IT Projektes
Matthias Schmude (Wilo)- Vernetzte Pumpensysteme am Beispiel Grubenwassergeothermie: Neue Chancen für die Sektorenkopplung
Stefan Kreisel (Regionalgesellschaft für Bildung , Forschung und Kompetenzentwicklung e.V.)- Strukturwandel und Energieversorgung im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt durch geothermische Konzepte und Weiterentwicklung zur Modellregion Geothermie
Nele Pollmann (DMT)- Energetische Nutzung von Grubenwasser- Die Arbeit des Fachaussschusses Grubenwasser
Laura Delzig (Fraunhofer IEG)- Überblick über den Rechtsrahmen von Grubenwassergeothermie und – speicherprojekten
12:15- 12:25 Pause
12:25- 12:50 Diskussionsrunde
12:50- 13:45 Mittagspause
13:45- ca. 14:30 Bohrplatzführung

Wir freuen uns sehr, dass wir den GZB Workshop Grubenwassergeothermie aktiv inhaltlich und medial mitgestalten und verbreiten konnten. Dabei haben wir viele neue Impulse für unsere Arbeit bekommen, aber vor allem ein gewachsenes Netzwerk mit dem wir unsere künftigen Projekte erfolgreich voran bringen. Dazu braucht es die Zusammenarbeit verschiedenster Akteure aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Behörden.




Glück Auf!
